Joachim Gauck hält Festrede zur LutherKonferenz 2021 in Berlin

Veröffentlicht 5. Oktober 2021

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Der ehemalige Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck wird zur LutherKonferenz 2021 am 20. November 2021 in der St. Elisabeth-Kirche in Berlin die Festrede halten.

Während des Festakts der LutherKonferenz wird Bischof a.D. Wolfgang Huber die „LutherRose 2021 für gesellschaftliche Verantwortung und UnternehmerCourage“ verliehen.  

Der studierte evangelische Theologe und ehemalige Pfarrer Gauck gründet seine Überzeugungen auf die „Freiheit eines Christenmenschen“ (Martin Luther), die ihn während der Friedlichen Revolution 1989/90 in Rostock zu einer tragenden Figur werden ließen. Nach dem Fall der Mauer war er von 1990 bis 2000 erster Vorsitzender der Stasi-Unterlagenbehörde und prägte die Behörde maßgeblich. Als erster parteiloser Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland hatte Gauck sein Amt von 2012 bis 2017 inne. Auch nach dem Ende seiner Amtszeit bezieht Joachim Gauck durch Gastvorträge, Interviews und Publikationen weiterhin aktiv Stellung zu aktuellen Diskussionen und Themen der Politik. So zuletzt mit seinem Buch „Toleranz, einfach schwer“ (Herder Verlag 2019).

 

Regelmäßig thematisiert er den Zusammenhang von demokratischer und wirtschaftlicher Freiheit, sozialer Verantwortung und christlichen Werten. In diesem Zusammenhang sagte er bereits 2012: „Zwei Dinge, die in der Wirtschaft zusammengehören, sind die Freiheit, etwas zu tun, und die Verantwortung, dafür gerade zu stehen.“

 

Mit seiner Festrede zum Thema „Keine liberale Demokratie ohne soziale Marktwirtschaft“ schließt Joachim Gauck an das diesjährige Thema der LutherKonferenz an und bietet einen Brückenschlag zwischen der Podiumsdiskussion und der Ehrung von Bischof a.D. Wolfgang Huber.

 

Dr. Ellen Ueberschär wird den Preisträger in ihrer Laudatio würdigen. Die evangelische Pfarrerin und vormalige Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags ist seit 2017 Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.

 

Das Thema der LutherKonferenz 2021 lautet „Soziale Marktwirtschaft im Wirtschaftskrieg“. Es steht im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion, mit der die LutherKonferenz 2021 eröffnet wird. Nach einem Einstiegsimpuls von Prof. Dr. Dr. Nils Ole Oermann, Wirtschaftsethiker an den Universitäten Lüneburg und Oxford, werden die renommierten Teilnehmer des Podiums über die Bedeutung, Krise und Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft diskutieren.

 

Neben Prof. Dr. Dr. Nils Ole Oermann gehören außerdem zum Podium: Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Blum, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ehemaliger Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Milen Volkmar, Geschäftsführerin der Q-SOFT GmbH, einem Unternehmen für IT-Sicherheitslösungen, und  stellv. Vorstandsvorsitzende von ITnet Thüringen e.V. , Friedhelm Wachs, Geschäftsführer der Wachsonian GmbH und Vorsitzender des Arbeitskreises Evangelischer Unternehmer in Deutschland e.V. und Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, geschäftsführende Gesellschafterin und Vorsitzende der Gruppen-geschäftsführung der TRUMPF GmbH + Co.KG. Die Moderation übernimmt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Thomas A. Seidel.

 

Die LutherKonferenz 2021 findet am 20. November 2021 ab 15.00 Uhr in der Villa Elisabeth in Berlin statt. Im anschließenden Festakt wird Uhr die LutherRose 2021 für gesellschaftliche Verantwortung und UnternehmerCourage an Bischof a.D. Wolfgang Huber verliehen. Die Preisverleihung findet ab 18:30 Uhr in der benachbarten St. Elisabeth-Kirche statt.

 

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