Wanderausstellung Reformation im östlichen Europa – Die böhmischen Länder

Veröffentlicht 11. Oktober 2019

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23.09.-31.12.2019 in der Bayrischen Landesbibliothek, Ludwigstraße 16, München, Deutschland. Öffentliche Führung am 22. Oktober 2019 um 12:00 Uhr.

Die Reformation in der Folge des sogenannten Thesenanschlags Martin Luthers an der Wittenberger Schlosskirche 1517 stellt einen der wichtigsten Einschnitte der europäischen Geschichte dar. Doch bereits hundert Jahre vor Luther kritisierte Jan Hus die katholische Kirche, wofür er 1415 auf dem Konstanzer Konzil verbrannt wurde. Auf ihn beriefen sich die Utraquisten und die Böhmischen Brüder, die sich dann auch mit Luther austauschten. Dessen Lehren verbreiteten sich vor allem in Nord- und Westböhmen sowie in Teilen Mährens. Nach der Schlacht am Weißen Berg 1620 setzte die Gegenreformation ein. Erst mit den Toleranzpatenten von 1781 konnte der Geheimprotestantismus enden. Nach der Entstehung der Tschechoslowakei 1918 wurde die Evangelische Kirche der Böhmischen Brüder gegründet. Sie wirkte als Kooperationspartner an der Wanderausstellung des Kulturforums mit.

 

Die tschechisch-deutsche Ausstellung besteht aus zehn reich bebilderten Bannern zu folgenden Themen: Jan Hus, Hussiten, Evangelische Strömungen im 16. Jahrhundert, Hus und Luther, Die Böhmischen Brüder, Lutherische Zentren, Religiöse Vielfalt in Mähren, Gegenreformation, Vom Toleranzpatent 1781 bis zur Republikgründung 1918 sowie 20. Jahrhundert und heute.

 

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Daten

Start
23. September 2019

Ende
31. Dezember 2019

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