Jetzt online: Verschwundene Orte der Reformation

Veröffentlicht 2. Februar 2019

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Die letztjährige Ausstellung Verschwundene Orte der Reformation in Zürich ist noch nicht ganz verschwunden: Eine bereichernde Publikation folgt ihr nach und kann nun gratis heruntergeladen werden.

Kirchen, Klöster und Kapellen sind durch ihre symbolische Bedeutung und architektonische Präsenz wichtige Orientierungspunkte. Um sie herum entstehen ganze Städte oder sie werden an markanten Orten errichtet und unterstreichen deren Bedeutung. Ihr Verschwinden ist umgekehrt eine Zäsur, welche die Wahrnehmung des Raumes verändert.

Die Reformation bedeutete für Zürich eine in vielerlei Hinsicht tiefgreifende Umwälzung. Eine davon stellt die Abschaffung vieler Kirchen, Klöstern und Kapellen dar. Einige dieser Bauwerke wurden unmittelbar nach der Reformation abgebrochen. Andere wurden zweckentfremdet und erst im Zuge des grossen Stadtwachstums im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert aus dem Weg geräumt. Die Ausstellung und Publikation lassen einige dieser einst für Zürich wichtigen Bauten wieder aufleben. Für was standen sie und was hatten die Reformatoren gegen sie?

Der Vorgang im Anschluss an die Reformation hat einen aktuellen Bezug. Auch heute stehen wieder überzählige Kirchen zur Diskussion. Die Gründe dafür sind allerdings andere.

 

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