Die Reformation fiel nicht vom Himmel

Veröffentlicht 29. Januar 2019

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Was ist dran an den Zwingli-Klischees? Und wieviel Zwingli steckt heute noch in unseren Köpfen? Der Historiker Jan-Friedrich Missfelder und der Theologe Peter Opitz diskutierten diese Fragen kürzlich im Talk im Turm.

Zwingli war gar nicht so knochentrocken, unsinnlich und lustfeindlich, wie es das Klischee will. «Es wird zum Beispiel gern vergessen, dass Zwingli ein musikalischer Mensch war», sagte Jan-Friedrich Missfelder im Talk im Turm.  Die Zürcher Reformation habe ihre eigene Ästhetik gehabt.

Der Theologe Peter Opitz stellte die These auf, dass das ungerechte Negativ-Image Zwinglis als Langweiler und Spassbremse erst durch die Achtundsechziger-Generation verbreitet worden sei. Die Jugendbewegung habe alles, was sie bekämpfte, mit dem Zwingli-Etikett versehen. Im 19. Jahrhundert hätte die liberale geistige Avantgarde Zürichs noch ein sehr positives Bild von Zwingli gepflegt.

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Quelle: Website Universität Zürich

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