Schatten der Reformation – Befreiung und Verfolgung

Veröffentlicht 1. November 2018

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Bis am 02.03.2019 geöffnet im Stadthaus Zürich: die Ausstellung Schatten der Reformation – Befreiung und Verfolgung.

Eine Reformation ist mehr als die kleine und brave Schwester der Revolution. Sie setzt unterschiedlichste Kräfte frei, deren oft widersprüchliche Wirkungen im Rahmen eines Jubiläums ebenfalls zu bedenken und zu thematisieren sind. Dafür steht Schatten der Reformation; drei unterschiedliche Formen und Orte der Veranschaulichung fügen sich zum Versuch einer lichterfüllten Reise ins Dunkle: eine Publikation, eine Kunstinstallation und eine Ausstellung.

Im Zentrum der Ausstellung «Befreiung und Verfolgung» befinden sich Personen wie eine Klosterfrau, ein Bauer, ein Glaubensflüchtling oder ein Bilderstürmer, deren unterschiedliche Erfahrungen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Ereignissen einladen. Ihnen stehen Personen aus der Gegenwart gegenüber, die ihrerseits einen eigenen Blick auf das historische Erbe und die Situation heute werfen.

Eine Porträtwand stellt wenig bekannte Personen aus der Reformationszeit vor, welche als Gelehrte, Täufer, Hexen, Juden oder Altgläubige den kirchlich-gesellschaftlichen Wandel mit eher gemischten Gefühlen erlebt haben dürften. Eine dritte Annäherung widmet sich dem Schicksal von Klöstern, Nonnen und Mönchen sowie den enttäuschten Hoffnungen von Bauern. Licht und Schatten stehen nebeneinander und laden zu einer differenzierten Beschäftigung mit der Reformation und ihren Auswirkungen ein.

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Daten

Start
21. September 2018

Ende
2. März 2019

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