ReIReS offiziell gestartet in Bologna

Veröffentlicht 14. April 2018

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Das Kick-Off-Meeting des vom Forschungsprogramm Horizon 2020 finanzierten Projekts „Research Infrustructure on Religious Studies“ (ReIReS) fand vom 7.-8. März 2018 in Bologna statt. Es trafen sich Teilnehmer von 12 europäischen Institutionen aus sieben Ländern, um die Projektorganisation zu besprechen, um zu lernen, wie sie mit den Kompetenzen des jeweils anderen am besten zusammenarbeiten können und um Einblicke in die weitere Entwicklung des Projekts zu gewinnen.

ReIReS ist eine neue Gemeinschaft, deren Ziel es ist, eine einzigartige und bahnbrechende Forschungsinfrastruktur für Religionswissenschaften innerhalb des europäischen Forschungsraums zu schaffen.

In der Sichtweise der 12 Institutionen spielt Religion in der europäischen Gesellschaft heutzutage eine Schlüsselrolle. Das gemeinsame Wissen und eine wissenschaftliche Reflexion können eine friedliche Koexistenz fördern und gleichzeitig dazu beitragen, religiöse Intoleranz zu verhindern. Hierzu sind geeignete Forschungsmittel von höchster Bedeutung. Das Projekt ReIReS wird einen transnationalen und virtuellen Zugang zu den wichtigsten Mitteln und Quellen im Bereich der Religionswissenschaften bieten. Dieses Angebot ist einzigartig, da es die Daten der größten europäischen Forschungsinstitutionen kombiniert und somit nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für Entscheidungsträger von großer Bedeutung ist. Junge Wissenschaftler werden darin geschult werden, wie sie die angebotenen Mittel für ihre Forschungen nutzen können. Darüber hinaus wird das Projekt die Auswirkungen auf die europäische Gesellschaft erarbeiten, da es ebenso darauf abzielt, das Wissen für das Verständnis einer interreligiösen Gesellschaft zu fördern.

Das zweitägige Meeting bestand aus drei Elementen: 1) Die Einrichtung der Entscheidungs-, Beratungs- und Exekutivgremien von ReIReS. 2) Die Präsentation der Arbeitspakete 3) sowie die notwendigen technischen und administrativen Aufgaben, um das Projekt ordnungsgemäß durchführen zu können.

Das Konsortium besteht aus folgenden Institutionen:

  1. Fondazione per le scienze religiose Giovanni XXIII, Italien.
  2. Sofiiski Universitet Sveti Kliment Ohridski, Bulgarien.
  3. Katholieke Universiteit Leuven, Belgien.
  4. Consiglio Nazionale Delle Ricerche, Italien.
  5. Universität Hamburg, Deutschland.
  6. Uniwersytet Warszawski, Polen.
  7. Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland.
  8. École Pratique des Hautes Études, Frankreich.
  9. Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Deutschland.
  10. Brepols Publishers NV, Belgien.
  11. Stichting Refo500, Netherlands.
  12. Theological University of Apeldoorn, Niederlande.

ReIReS begann im Februar 2018 und wird drei Jahre laufen. Das Projekt erhielt von dem EU-Programm Horizon 2020 unter der Finanzhilfevereinbarung Nr. 730895 finanzielle Mittel.  Horizon 2020 ist das europäische Förderprogramm für Forschung und Innovation in Europa.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter www.reires.eu.

     

Bild: ©Fscire, Bologna. Vertreter der beteiligten Institutionen im Innenhof von Fscire, Bologna. Von links nach rechts, s.s.t.t.: Roxanne Wyns (KU Leuven), Marcello Verga (CNR), Jan Driesen (Brepols), Anna-Maria Totomanova (Uni Sofia), Claus Arnold (Uni Mainz), Karla Boersma (Refo500), Paul de Jongh (Brepols), Rudy Demo (Fscire), Michal Choptiany (Uni Warsaw), Alberto Melloni (Fscire), Marco Büchler (IEG), Chiara Palladino (IEG), Guiseppe Veltri (Uni Hamburg), Libera Pisano (Uni Hamburg), Mathijs Lamberigts (KU Leuven), Alexandra Nusser (Uni Mainz).

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