Reformationsprojekt Zürich: Das Wort

Veröffentlicht 7. Februar 2018

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„Im Anfang war das Wort“, heisst es in der Bibel über den Ursprung aller Dinge. Für Huldrych Zwingli war „das Wort“ sowohl Inspiration als auch Instrument in der Auseinandersetzung mit Gott und den Menschen. Der Strauhof als einziges Schweizer Ausstellungshaus für Literatur widmet daher sein Reformationsprojekt der Macht des Wortes: Das Wort (7. Februar-27. Mai 2018).

Huldrych Zwingli war nicht nur Reformator. Zunächst war er vor allem Prediger, Schreiber, Übersetzer und Publizist. Deshalb stehen das gesprochene und das geschriebene literarische Wort wie das der Theologinnen und Theologen gleichermassen im Fokus dieser Ausstellung.

Erarbeitet werden die Inhalte gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Literatur und Theologie. Ihre Auseinandersetzungen werden für die nötige Reibung sorgen und die Reise bestimmen. Sie werden Paradoxien und Evidenzen zum Wort aufzeigen und der Frage nachgehen, wie sehr die Vorstellung des Wortes als Tat noch heute zu wirken vermag. Wie subversiv kann eine Übersetzung sein? Wie schafft das Wort Wirklichkeit? Und schliesslich: Welche Rolle spielt das Bild – gerade auch durch seine Abwesenheit?

Die Rückbesinnung der Reformatoren auf das Wort Gottes wird zum Ausgangspunkt einer Suche nach Worten, die die Welt verändern. Von der Genesis („und Gott sprach“) über die sprechende Schöpfung bei Johann Georg Hamann („Rede, dass ich dich sehe“) bis zur Auflösung des Wortes durch Hugo Ball („Flumbasch“): Der Strauhof folgt einer imaginären Spur zwischen Bibel und Dichtung, zwischen Buch und Digitalität, zwischen Predigt und Performance.

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Daten

Start
7. Februar 2018

Ende
27. Mai 2018

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